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Förderungen vom Amt

März 5th, 2010 · No Comments

“Schon seit den 1980er Jahren fördert die Agentur für Arbeit (damals Arbeitsamt) Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus durch einen Gründerzuschuss, wie ihn www.alg-zuschuss.de vermittelt.  Mehr als eine Million Gründungen wurden in diese Zeit bereits gefördert. Die Förderung der Existenzgründer erfolgte zunächst in Form eines so genannten Überbrückungsgeldes. Dieses lief nach über 20 Jahren im November 2006 aus. Gezahlt wurde das Überbrückungsgeld jeweils für sechs Monate in Höhe des zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes zuzüglich einer pauschalen Summe für die Sozialversicherungsbeiträge.

Am 1. Januar 2003 trat das Konzept der Ich-AG als Bestandteil des Hartz II-Paketes in Kraft.
Als so genannte Ich-AG wurden Einzelunternehmen bezeichnet, bei denen die zuvor arbeitslosen Gründer einen Zuschuss durch die Agentur für Arbeit erhielten. Der Begriff der Ich-AG wurde durch die Autoren des Hartz-Konzeptes geprägt, es handelte sich aber nicht um eine amtliche Bezeichnung. Das Förderinstrument hieß offiziell Existenzgründerzuschuss.  Ich-AGs wurden im ersten Jahr mit 600 Euro monatlich, im zweiten mit 360 Euro und im dritten Jahr mit 240 Euro monatlich gefördert.

Der Gründungszuschuss löste am 1.8.2006 die bisherigen Förderunginstrumente der Ich-AG und des Überbrückungsgeldes ab. Die aktuelle Form des Gründerzuschusses übernimmt wesentliche Elemente des Überbrückungsgeldes. Die Zahlung eines Gründungszuschusses durch die Arbeitsagenturen für Existenzgründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus ist an mehrere Voraussetzungen gekoppelt. Der Zuschuss wird bei Vorlage eines tragfähigen Unternehmenskonzeptes gezahlt, wenn zum Gründungszeitpunkt noch ein Anspruch auf mindestens 90 Tage Arbeitslosengeld I besteht. Der Zuschuss wird dann für neun Monate in der Höhe des bisherigen Arbeitslosengeldes zuzüglich 300 Euro für Versicherungen gezahlt. Eine Zahlungsverlängerung für weitere sechs Monate in Höhe von 300 Euro beruht auf einer Kannbestimmung. Vor jeder geplanten Existenzgründung sollte man sich umfassend über die möglichen Fördermöglichkeiten informieren.”