“Die Götter hassen mich. Anders ist es nicht zu erklären, dass sie mich jetzt mit einer Horde Teenager auf Klassenfahrt von www.klassenfahrten-kluehspies.de schicken, denen die Hormone ungebremst durch die Pulsadern jagen und deren erster Bartflaum mit ihren Akne-Pickeln um die Wette sprießt.
Was fange ich also fünf Tage mit den “”lieben Kleinen”" an und vor allem… wie überlebe ich diese Tortur? Zu meiner Zeit setzte man sich brav in einen Reisebus und grölte zu ausgeleierten Kassetten ein paar “”Supertramp”"-Songs mit. Am Zielort angekommen, richtete man sich häuslich in einer Jugendherberge ein, die den behaglichen Charme einer russischen Militärkaserne versprühte, und versuchte, morgens den Ersatzkaffee herunterzuwürgen.
Damit darf man den kleinen Engelchen heute nicht mehr kommen. Die bringen es nämlich fertig und steigen gar nicht erst in den Bus. Also habe ich mich auf der Suche nach kreativen Ideen für eine Klassenfahrt im Internet umgesehen. Ziel Nummer 1: Meine Schäfchen körperlich so zu verausgaben, dass sie vorzugsweise um 22 Uhr mit Muskelkater auf ihr Nachtlager sinken. Ziel Nummer 2: Das Ganze so geschickt in eine spannende Aktivität verpacken, dass sie meine hinterlistigen Absichten erst bemerken, wenn es bereits zu spät ist.
Nach einigem Hin und Her bin ich schließlich auf der Seite von Klühspies-Klassenfahrten (http://www.klassenfahrten-kluehspies.de/) fündig geworden (Heureka!). Die haben von Erlebnisreisen über Skifahrten bis zu Städtetouren nämlich alles im Programm, was die geplagte Lehrkraft zum Überleben einer Klassenfahrt braucht. Vor allem aber sind die einzelnen Angebote gut durchgeplant und vernünftig kalkuliert. Ich werde mit meinen Jungs und Mädels jetzt fünf Tage auf dem Ijsselmeer segeln. Wollen doch mal sehen, wer sich von denen bei Windstärke 9 noch auf den Beinen halten kann.”
