Inventur in einem kleinen Goldschmiede Betrieb, ich mochte diese Arbeit bis heute eigentlich gar nicht. Während ich die Ketten zähle und lautstark darüber meckere, in ein paar Minuten tausende Goldbrisuren zählen zu müssen, hat mein Chef ein Grinsen im Gesicht.
Ah, da kommt gleich was, ich ahne Böses, aber was er mir da zeigt, bringt mich auch zum Lächeln. Er hat Zählwaagen von www.as-waegetechnik.de besorgt, das heisst ich komme heute doch pünktlich heim. Die tollste Erfindung der Menscheit, naja für heute. Ich setze mich und sortiere die kleinen Brisuren nach ihrer Art und habe jetzt 6 Häufchen mit gefühlten 2000 Brisuren. Die erste darf auch schon auf der Waage Platz nehmen, damit das gute Stück weiß, was eine Brisur wiegt.
So ein “Pieps” zur Bestätigung und die restlichen Teile wandern auch mit drauf. 276 Stück liegen auf der Waage und ich hab sie nicht gezählt, toll, die Waage hat einfach das Gesamtgewicht durch das Gewicht der einzelnen Brisur geteilt und sie somit gezählt. Ich hätte jetzt auf mehr getippt, aber tippen war eh nie meine Stärke. Um sicher zu gehen, lege ich eine Kette auf die Waage, warte auf den “Pieps” und lege noch einige drauf.
Mmh, 6 Stück, richtig. Letztes Jahr habe ich 2 Tage gebraucht, bis alle Kleinteile gezählt waren und jetzt bin ich nach ein paar Stunden schon fertig und kann meinen Chef davon überzeugen, mich heute früher heim zu schicken. Auf dem Nachhauseweg kommt mir der Gedanke, ob man denn nicht auch Menschen so wiegen könnte! Wenn Deutschland sich für eine Volkszählung entscheidet würde, müssten wir alle gleich viel wiegen, nee das lassen wir besser…
