Im Personalbereich werden immer mehr Aufgaben ausgelagert, weil man einfach nicht alles selber machen kann. Man müsste so viel über Steuerrecht, Arbeitsrecht und Sozialversicherung wissen, dass man gleich Steuerberater werden kann. Da verzettelt man sich nur noch in Details. Da ist es doch viel besser, Dinge wie Reisekosten, Entgeltabrechnungen und Pensionsvorsorgen gleich einen Spezialisten erledigen zu lassen.
Die machen den ganzen Tag nichts anderes und sind immer auf dem neuesten Stand der Gesetzeslage. Ich glaube, dass das im Endeffekt auch billiger kommt. Der Vorteil ist, dass man denen nur die Daten überlässt, und sie liefern dann im Gegenzug Entgeltabrechnungen, Krankenkassenmeldungen, etc. Eine Steuererklärung macht ja auch der Steuerberater besser als ich selbst. Ich kann mich noch an meine Personalverrechnungs-Stunden an der Wirtschaftsakademie erinnern. Mann, das war echt anstrengend, weil wir immer in den einzelnen Gesetzen nachschauen mussten, was, wie und warum so und nicht anders abgerechnet werden muss.
Die Gesetze ändern sich so oft, dass man immer nur am Suchen ist. Wenn man sich einmal bei den Urlaubstagen verzählt, kann man gleich noch einmal von vorne anfangen. Und wehe, die Anmeldung bei der Sozialversicherung war nicht pünktlich. Ich möchte nicht derjenige sein, der für tausende Mitarbeiter in einem großen Unternehmen die Entgeltabrechnung, wie bei www.hansalogservices.de, macht. Da hat jeder ganz individuelle Urlaubszeiten, ist mal krank, geht in Mutterschutz oder Teilzeitbeschäftigung und alles soll immer auf Heller und Pfennig oder Euro und Cent stimmen. Wenn hier ein Fehler passiert, gibt’s Saures. Und wenn bei den Dienstleistern mal ein Computer-Problem auftritt, ist es deren Sache, alles wieder zum Laufen zu bringen. Schließlich werden sie für die Erstellung der Entgeltabrechnung bezahlt. Wenn die wegen eines Systemfehlers nicht funktioniert und die Leute ihr Geld zu spät oder falsch ausbezahlt bekommen, möchte ich nicht in der Nähe sein…
