“Seit es menschliche Arbeit gibt, gibt es Projektplanung. Planung bestand vor allem darin, Produkte termingerecht fertigzustellen und eine gute Versorgung der eigenen Werkstatt mit Rohstoffen zu gewährleisten. Eine Mitarbeiterplanung war nur bei großen Projekten, zum Beispiel beim Pyramiden- oder Kirchenbau, nötig. Damit hier eine Übersicht darüber möglich werden konnte, welcher Arbeiter zu welchem Zeitpunkt was zu erledigen hatte, wurden Arbeiter gewöhnlich in kleine Gruppen unterteilt, denen eine Person vorstand. Diese koordinierte dann die Arbeiten. Aufzeichnungen oder Planungen zu Arbeitseinsätzen gab es nur in sehr geringem Maße. Meist verblieb die Planung - für die Ausführenden nicht nachvollziehbar - im Kopf des Bauleiters.
Später wurde Projektplanung erst im Zuge der Industrialisierung wichtig. Wenn viele Menschen aufeinander treffen und ein großes, gemeinsames Projekt umgesetzt werden muss, erfordert das eine sehr genaue Planung zur optimalen Zusammenarbeit. Exakte Planung war also weniger ein Thema der Massenproduktion, sondern vielmehr spezieller Einzelanfertigungen. Erst mit Beginn der Neuzeit änderte sich das. Man erkannte, in welcher Weise gute Projektplanung sich auf die Effizienz des Herstellungsprozesses auswirken konnte. Fortan wurden also nicht mehr nur große Projekte geplant, sondern auch einzelne Arbeitsgruppen oder -bereiche. In der Regel wurden dazu eigene Ordner angelegt, die alle wichtigen Informationen enthielten. Die Umsetzung des Projektes oblag für gewöhnlich dem Vorsteher der Gruppe.
Heute gibt es für Projektplanung geeignete Software, wie von www.planout.de, zum Beispiel von Planout, mit der sich Mitarbeiter und Fristen bequem per Computer planen lassen. Zur Überwachung ist kein Vorarbeiter nötig. Ein Mitarbeiter muss lediglich regelmäßig überprüfen, ob der Stand des Projektes dem im Computer angegebenen Fortschritt entspricht.”
